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Mechanische Bearbeitung

Oft möchte man bei der Restauration von Fahrzeugen und bei anderen Projekten Bauteile ändern, um sie anzupassen und verwenden zu können. Schnell kommt man an die Grenzen seiner Möglichkeiten, doch bei manchen Dingen können wir unsere Hilfe anbieten.
Hier zeigen wir Ihnen einige Beispiele.

Gehäuse bearbeiten

Motorgehäuseteile nacharbeiten

Eine Norton Commando sollte mit einem sehr schön konstruierten Elektrostarter nachgerüstet werden. Leider stellte sich bei der Montage heraus, dass der neue Kettenkasten innen an seiner Rückwand nicht tief genug ausgearbeitet war, und die Primärkette das Gehäuse tuschierte.

Das Gehäuse wurde innen im Bewegungsbereich der Kette tiefer gefräst.

Gehäusereparatur Gehäusereparatur Gehäusereparatur Gehäusereparatur Gehäusereparatur Gehäusereparatur

Velocette Viper, Venom und MSS Motorgehäuse reparieren und verstärken

Die Konstrukteure haben an den Velocette Viper, Venom, MSS und Thruxton Motorgehäusen am linken Kurbelwellen-Hauptlagersitz mit Material gespart. Das Kegelrollenlager wird nur von wenig Aluminium in Position gehalten und leider oft von der Kurbelwelle ins Freie gedrückt.
Im günstigsten Fall wird nur die Rückwand des Lagersitzes herausgebrochen, manchmal bricht aber auch der komplette Sitz heraus.

Seit vielen Jahren bieten wir unsere ausgereifte und dauerhafte Reparatur an:
Das Gehäuse wird exakt vermessen und der beschädigte Lagersitz ausgefräst.
Ein Einsatz wird aus hochfestem Aluminium hergestellt und formschlüssig in das Gehäuse eingeschrumpft und zur Sicherheit noch verklebt.
Mit einem weiten, leicht ins Gehäuse formschlüssig eingelassenen Kragen stützt er sich großflächig an der Innenwand ab und leitet die Lagerkräfte ohne Spannungsspitzen ins Gehäuse ein.
Die verwendete Alu-Legierung besitzt etwa die 3 bis 4 fache Festigkeit des Origialgusses und ist im späteren Betrieb bisher nie wieder gebrochen.
Nach dem Aushärten der Verklebung wird der Lagersitz wieder ins Gehäuse eingefräst.
Das Gehäuse ist jetzt nicht nur repariert, sondern auch nachhaltig verstärkt. Ein Folgeschaden ist bei dieser Reparatur bisher nicht bekannt.

Die beiden letzten Bilder zeigen die Beseitigung eines alten Reparaturansatzes, bei dem eine Stahlbuchse mit dem Gehäuse verschraubt war.
Stahl hat aber eine geringere Wärmedehnung als Aluminium, so dass das eingesetzte Werkstück sich bei hohen Temperaturen lockern kann und sich dadurch um die Verschraubungslöcher Risse bilden können.
In diesem Fall wurde das Gehäuse weiter ausgedreht und eine dickwandige Übermaß-Reparaturbuchse eingesetzt.

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